Am liebsten gehe ich von einem simplen Gegenstand aus und verändere diesen in seiner äusseren Form nicht. Durch minimale Eingriffe am Objekt und die Verbindung mit Licht soll sich etwas Neues entwickeln. Es geht mir darum, mit einem vorhandenen Objekt zu arbeiten, dieses aus seinem Kontext zu lösen und ihm eine andere Funktion zu geben. Der ganze Entwicklungsprozess hat experimentellen Charakter, im Zentrum steht der gegebene Gebrauchsgegenstand und der spielerische Umgang damit. Diese Annäherung führt dazu, dass gewisse Kriterien vernachlässigt werden, gleichzeitig aber auf andere verstärkt eingegangen werden kann. Wirkung, Form und das Zusammenspiel von Materialität und Licht stehen im Mittelpunkt meines Interesses. Die Objekte erlauben verschiedenste Interpretationen und die Assoziationen, die sie hervorrufen sind ebenso vielfältig. Sie reichen von Stalaktiten, Quallen über Blüten bis hin zu Science Fiction und Mikroorganismen....
Den Designprozess auf eine ganz andere Weise anzugehen ist spannend und gleichzeitig entspannend und kann neue Dimensionen in der Gestaltung von Dingen eröffnen....
Arbeitsmaterialien: Schaumstoff, Bergsteigerseile in div. Farben, fluoreszierend, Plastik, Plexiglas, Metall, Draht, Trinkhalme, Einwegbecher, on/off Schalter für Mischpult, Kunststoffhalb/-ganzkugeln, Plastikbänder, Wattebäuschchen, Kondome, Kunststoffbänder, Verpackungsmaterial, Einweghandschuhe, Spritzen – für prachtvolle Lüster, transparente oder filigrane Lampenschirme, flexible elastische Gebilde, die sich mühelos über die Fassung stülpen lassen und sich gleichzeitig daran festklemmen. Veränderungen geschehen spielerisch und nur durch unwesentliche und sehr simple Eingriffe am Objekt.
Jacqueline Knoblauch
Bedastr. 7
CH-9000 St. Gallen
Tel. Privat: 071 222 99 90
Tel. Atelier: 079 691 80 39
E-Mail: jknoblauch@gmx.ch http://www.kuenstlerarchiv.ch/knoblauch/
Künstlerisches Schaffen
Einzelausstellungen
2005 / November Galerie vor der Klostermauer, St. Gallen
2005 / Juni „voll konkret“, Frauenpavillon, St. Gallen
2004 „Vom Leuchtkörper zum Farbkörper“, BALance netz, St. Gallen
2001 Galerie EigenArt, SG, Bilderausstellung
Gruppenausstellungen
2006 / Juni Design Biennale Luzern, „Kinderspiel“
2005 Atelier Mathieu & Molicnik, St. Gallen
2002 Architektur Forum, SG
2000 Loft Trevisan, SG, Leuchten & Möbel
1998 KLEINES KUNSTHAUS SG,Gruppenausstellung
Kunst und Bau
2000 Neonleuchte, Cafeteria, Kantonsspitals SG
2000 „Kraftspender“, Chirurg. Intensivstation Kantonsspital
Publikationen
1999 –2000 St. Galler Kantonsspitalkalender
Lichtinstallationen
2006 / November SFS Halle in Au, „Umbruch Aufbruch“ mit Rheintaler Kulturaktivisten
2005 / Ende Oktober Weinkeller, Widnau, Plasmaticfood
2005 / Oktober CD Taufe „bassda!“, Club 1330, Widnau
2005 / September Moschti Fest Widnau, ROHBAUcafé
2005 / September Museumsnacht St. Gallen, Galerie vor der Klostermauer
2005 Mémoire Médiale Part 1, St. Gallen
2004 Deitermann Halle, Berneck, Planquadrat
Presseartikel
2006 Luzerner Zeitung, Juni
2006 Annabelle vom 8.2.06
2005 St. Galler Tagblatt vom 2.12.05
2005 St. Galler Tagblatt vom 21.6.05
2004 St. Galler Tagblatt vom 16.10.04
2000 „Lumination 2000“, Huuszytig Kantonsspital
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